Freiwillige Feuerwehr Breitungen/ Werra -Veranstaltungen- |
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155 Kilo Ochse am Spieß verzehrt In der Farnbach herrschte den ganzen Tag über Besucherverkehr / Feuerwehrverein guter Gastgeber "Vor einer Woche hat er noch auf dieser Wiese gestanden", sagte Mario Fuckel zum "Ochsenfest". Gemeint war mit dieser Bemerkung der Ochse, der gerade am Spieß gebraten wurde. Von der Agrargenossenschaft Breitungen war das Tier spendiert worden, zubereitet wurde es am Pfingstmontag von Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Jugendwart Mario Fuckel war einer von zehn Frauen und Männern des Breitunger Feuerwehrvereins, die sich seit den frühen Morgenstunden gemüht hatten, den 155 Kilogramm schweren Ochsen lecker zu braten. Der Lohn der Mühen war ein enormer Ansturm an der Essenausgabe. Lange Zeit mussten die Gäste anstehen, um eine Portion zu bekommen. Doch das Warten lohnte sich, schließlich war der Ochse am Spieß köstlich zubereitet. Bereits um 10 Uhr morgens waren die ersten Wanderer, Radfahrer und Familien auf den Wiesen in der Farnbach angekommen, um sich die besten Sitzplätze zu sichern. Schon um die Mittagszeit gab es keinen freien Platz mehr. Die 80 Sitzgruppen und 50 Bänke der Gemeinde reichten bei weitem nicht aus. Noch einmal wurden schnell einige Sitzgelegenheiten herbeigeschafft. Insgesamt waren etwa 20 Mitglieder des Feuerwehrvereins Breitungen damit beschäftigt, ihre Gäste rundum zur Zufriedenheit zu bewirten. Für die Mädchen und Jungen hatten die Veranstalter eine Hüpfburg aufgebaut und Kinderschminken organisiert. Malen und Basteln konnten die jüngsten Besucher ebenso. Die musikalische Unterhaltung übernahmen unter anderem die "Werrataler Musikanten" und "Isi". Zusammen mit vielen Breitungern, Liebensteinern, Schmalkaldern und Meimersern feierte die Feuerwehr eine erfolgreiche Auflage des "Ochsenfestes". Dessen Namensgeber war auch in diesem Jahr bereits um die Mittagszeit fast schon vollständig verzehrt. Nur ein mageres Stück brutzelte noch über dem Feuer. Immer wieder schauten die fleißigen Brater besorgt zum Himmel, doch Regen kam zum Glück nicht. Damit konnten auch noch die letzten Reste an den Mann bzw. die Frau gebracht werden. Auf dem Grill nebenan wurden die Portionen warm gehalten. Die Gäste fühlten sich einfach wohl - bis in den Abend hinein. Bis zu 1000 Besucher mögen es gewesen sein. Zu vorgerückter Stunde waren die Mitglieder des Feuerwehrvereins immer noch vor Ort. Als die Besucher längst zufrieden daheim den Abend ausklingen ließen, bauten die Frauen und Männer die Zelte ab, verstauten die Sitzgelegenheiten und schafften Ordnung. Auch das gehört für sie zu einem gelungenen Fest.
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